Es war einer jener Abende, die Doktor Apfelfreund so hasste. »Willkommen bei Windows 7«, stand auf dem Bildschirm eines in die Jahre gekommenen Notebooks, der natürlich nicht ihm gehörte und dessen Lüftung schon nach dem Start derart blies, dass Doktor Apfelfreund sich wunderte, noch keine Nachbarn mit Fackeln und Mistgabeln vor der Tür stehen zu haben. Es war spät. »Die Updates werden installiert. Bitte warten…«, hieß es mittlerweile, und Doktor Apfelfreund wusste, dass es noch sehr viel später werden würde, käme er der Aufforderung des Wartens nach. So tat er das in dieser Situation einzig richtige: Er ging ins Bett.
Gelassenheit

Die kleine Apfelschwester und ich lassen einen Drachen steigen.
Musik statt Politik

Bild der kleinen Apfelfreundin (4) zum ESC-Beitrag aus Österreich
Es fällt schwer zu glauben, doch ich bleibe dabei und hoffe weiter:
Der Eurovision Song Contest ist ein Liederwettbewerb, keine politische Veranstaltung.
Die ganze Familie hatte gestern wie immer viel Spaß beim spektakulären Eurovision Song Contest aus Schweden mit viel Glamour und Glitzer, voller Humor und Selbstironie und vor allem mit jeder Menge Musik, die wir noch lange Zeit hören und zu der die kleinen Apfelfreundinnen noch lange tanzen werden.
- Loin d’ici – ESC 2016 Österreich (YouTube)
- Sound Of Silence – ESC 2016 Australien (YouTube)
- If I Were Sorry – ESC 2016 Schweden (YouTube)
Dass am Ende ein Lied gewinnt, von dem wir nichts mehr hören wollen, gehört dann leider auch genauso dazu wie Peter Urban mit seinen schlecht vorgelesenen Texten oder wie das oft nur sehr bedingt erfolgreiche Abschneiden des deutschen Beitrags. Und gemeinsam mit vielen anderen auf Twitter leidenschaftlich und von ganzem Herzen jeden Beitrag zu kommentieren und nich selten auch darüber zu lästern, trennt uns weniger, als dass es uns vielmehr über alle Grenzen hinweg vereint.

Was diesem gemeinschaftlichen Erlebnis dann aber doch immer mehr schadet, sind die wenigen Leute, die unnötig privilegiert – und wenn ich an Deutschland denke, noch dazu völlig unfähig – in den nationalen Jurys sitzen und deren Bewertung gleichgestellt wird mit dem Televoting der Abermillionen von Menschen. Das ist undemokratisch und letztlich der Grund, warum der Eurovision Song Contest dann leider doch zu einer politischen Veranstaltung verkommt.
Begleiten statt Kontrollieren
In einem Artikel in der letzten Ausgabe von »Family« ging es darum, wie Eltern bei der Kontrolle des Internet-Verlaufs ihres Kindes festgestellt haben, dass die ein oder andere Schmuddelseite besucht wurde. Am meisten hat mich an diesem Artikel geärgert, dass diese Kontrolle ganz selbstverständlich hingenommen wurde. In der aktuellen Ausgabe ist dazu nun mein Leserbrief veröffentlicht worden:
Die kleinen Apfelfreundinnen sind natürlich noch nicht selbst im Internet unterwegs. Und ich weiß, dass das alles nicht ganz einfach werden wird. Aber ich hoffe sehr, dass ich auch in einigen Jahren meinen Grundsätzen treu bleiben werde. Ich bin ein Vater, kein »großer Bruder«.
Tröste deine Menschen
Heute habe ich im Gottesdienst ein Lied zur Jahreslosung gehört, das mich sehr berührt hat. Es ist schön, erlebt zu haben, wie Gott trösten kann. Und es ist schön zu erleben, wie ich als Vater und Petra als Mutter unsere Kinder trösten und aufrichten können.
Und wo ist Gott?
Er hungert, klagt und schreit,
teilt unser Schicksal bis zum Tod.
Wohl dem, der ihn erkennt im Leid.Wir beten und fragen,
wir bitten Gott und klagen:Tröste deine Menschen wie die Mutter ihr Kind.
Berühre unsre Herzen, wenn wir verzweifelt sind.
Lass deinen Frieden wachsen in Herz und Hand
und führe uns in dein Hoffnungsland.Das Himmelreich
Gottfried Heinzmann
kommt bald und ist zugleich
durch Jesus Christus jetzt schon da.
Wohl dem, der weiß: Der Trost ist nah.
Auszug aus dem Lied zur Jahreslosung 2016
Evangelisches Jugendwerk in Württemberg
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