
Der kleine Apfelfreund und ich genießen das schöne Wetter im Garten.
Familie Matern
Andreas am

Der kleine Apfelfreund und ich genießen das schöne Wetter im Garten.
Andreas am
Unsere Kinder haben viele Fragen. Zu jeder Zeit, an jedem Ort, zu allem und zu jedem kann eine Frage auftauchen, die gut beantwortet werden will. Manchmal ist eine Frage wie »Warum ist es am Tag hell und in der Nacht dunkel?« nur beim ersten Hören trivial, denn wie lautet die Antwort, die auch als richtig akzeptiert wird?
Die wertvollste Zeit des Fragens ist kurz vor dem Einschlafen, wenn alle Geschichten vorgelesen, angeschaut und erzählt wurden und alle Gebete gesprochen sind. Nicht selten wird mir dann eine Frage gestellt, die bis zum Kern unserer Existenz gehen kann:
Manchmal bin ich vorbereitet, manchmal trifft es mich ganz unvermittelt. Es gibt Fragen, auf die ich warte, weil sie von selbst kommen müssen. Es gibt aber auch Fragen, vor denen ich Angst habe. Die Kinder wollen ganz ehrliche Antworten. Sie wollen nicht hören, was ich mal irgendwo gelesen oder gehört habe, oder was man als Christ halt so zu glauben hat. Sie wollen meine ganz eigene Antwort und Überzeugung hören. Und so erzähle ich dann und merke dabei, wie gut es auch mir selbst tut, in möglichst einfachen Worten, über mein Wissen, meinen Glauben und meine Gefühle zu reden. Am Ende ist es dann, als hätte ich meinen Kindern ein großes Geheimnis anvertraut, und wir schlafen geborgen ein.
Andreas am
Keine Kinder im Internet! Keine Kinder im Fernsehen! Keine Kinder in der Fußgängerzone! Keine Kinder auf der Straße! Keine Kinder im Bus, Zug oder Flugzeug! Keine Kinder im Hotel! Keine Kinder am Strand! Keine Kinder in der Kirche! Keine Kinder in der Öffentlichkeit! Keine Kinder! Keine Kinder! Keine Kinder!
Was ist das für eine Gesellschaft, in der die Darstellung von Kindern ein Tabu ist?
Ich verstehe das Problem, aber das empörte Rufen »Keine Kinderbilder im Internet!« ist genauso gedankenlos wie das dumme Veröffentlichen intimer Fotos aus dem Familienalbum. Eltern müssen ihren ganz eigenen Mittelweg finden, aber das erfordert bewusstes Handeln, Fingerspitzengefühl, Fürsorge, Herz und Verstand. Eigenschaften, für die viele keine Zeit haben wollen.
Andreas am
Am Ewigkeitssonntag. Die Endlichkeit.
Ein Hauch von Endlichkeit weht durch mein Leben.
Was war, ist nicht mehr.
Was ist, wird einmal nicht mehr sein.
Die Sehnsucht nach dem Vergangenen ist selbst vergangen.
Die Sehnsucht nach dem Jetzt macht mich traurig im Glück.
Andreas am
Aus der Ahnengalerie der Evangelischen Stadtkirche Offenburg:

Von links nach rechts: Heinz Erhardt, Joachim Fuchsberger und Hans Rosenthal.