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Beiträge von Petra Matern

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Hebammen in Not

Petra am 10. August 2015

Hebammen in NotHebammen in Not

Dokumentarfilm und Diskussion
Haben Hebammen eine Zukunft in Deutschland?

Dienstag, 27. Oktober 2015, 19.00 Uhr

Gemeindehaus der Evangelischen Stadtkirchengemeinde Offenburg
Poststraße 16, 77652 Offenburg
Eintrittspreis: 3 Euro

Geburt in einem Krankenhaus, im Geburtshaus oder doch zu Hause? Wie auch immer diese Frage beantwortet wird, sie zeigt, dass werdende Eltern sich entscheiden können. Doch diese Wahlfreiheit ist bedroht! Wegen der jährlich immens ansteigenden Haftpflichtprämie, können freiberufliche Hebammen ihren Beruf bald nicht mehr ausüben. Doch nicht nur Hebammen, auch Eltern haben ein Problem. Immer deutlicher wird, dass die Thematik ein Problem für unsere ganze Gesellschaft darstellt. Zudem deutet es eine zunehmende Schieflage des deutschen Gesundheitssystems mit seiner steten Entwicklung hin zu mehr Wirtschaftlichkeit an!

  • Einsame Geburt – Hebammen in Not (YouTube)
  • Flyer herunterladen (PDF)

Der Dokumentarfilm »Einsame Geburt – Hebammen in Not« begibt sich auf die Suche nach Antworten: Hat der Beruf der Hebamme noch eine Zukunft? Wer oder was ist schuld für die Misere? Welche Folgen und Lösungsvorschläge gibt es?

Erzählcafé

Erzählcafé im Juli 2015

Nach dem Erzählcafé im Juli 2015 soll und muss es weitergehen! Im Anschluss an den Dokumentarfilm wollen wir gemeinsam diskutieren, wo und wie wir uns politisch und gesellschaftlich einbringen können.

  • Erzählcafé – Der Start ins Leben

Kategorie: Leben Stichworte: Elternprotest, Geburt, Solidarität

Erzählcafé

Petra am 25. Juli 2015

Wenn wir nichts gegen die Kommerzialisierung der Gesundheit unternehmen, werden wir krank.

Vor, während und nach der Geburt sorgen vor allem Hebammen dafür, dass die Schwangere beruhigt sein kann, die Gebährende sich ihrer eigenen Kraft sicher ist und die junge Familie Vertrauen in ihre Intuition gewinnt und sich so zusammen mit dem neuen Menschenkind gesund entwickelt.

Die Hebamme, die seit vielen Generationen zur werdenden Mutter, zur Geburt und zur Nachgeburtssorge gehört, wird ohne ersichtlichen Grund mit scheinheiligen Argumenten aus dem Bewusstsein der Bevölkerung gewischt.
Dr. Eike-Hans Theopold
Facharzt für Geburtshilfe und Gynäkologie

Doch diese Hebammen wird es bald nicht mehr geben. Und das aus einem ganz erbärmlichen Grund: »Unwirtschaftlichkeit«. Weil sich profitorientierte Versicherungsunternehmen und Krankenkassen den gesunden Start ins Leben nicht mehr leisten wollen. Die Schwangerschaft, die Geburt und die ersten Wochen des neuen Menschenlebens werden zur Krankheit. Denn wo bisher noch eine Hebamme mit ihrer Erfahrung und Weisheit zur Seite steht, ist dann in Zukunft niemand mehr da oder müssen wir bei jeder Frage, bei jedem kleinen Problem eine Klinik oder eine Arztpraxis aufsuchen und dort darauf hoffen, dass jemand für uns Zeit und Antworten hat. Das wollen wir nicht hinnehmen.

ErzählcaféErzählcaféErzählcaféErzählcaféErzählcaféErzählcaféErzählcaféErzählcaféErzählcaféErzählcaféErzählcaféErzählcafé

Heute haben sich über 120 Frauen und Männer in unserem Erzählcafé darüber unterhalten, wie wertvoll die Arbeit der Hebammen ist und wie unvorstellbar die Schwangerschaft, die Geburt und der Start ins Leben ohne Hebammen wäre. In einer angenehmen Atmosphäre fanden gute Gespräche statt, die von engagierten Moderatorinnen – darunter viele Hebammen – achtsam begleitet wurden. Diese Gespräche haben uns geeint und gestärkt. Von der Oma bis zum frischgeborenen Kind waren alle da. Und letztlich war uns klar: wir sind nicht alleine und wir müssen etwas tun. Das Erzählcafé war ein erster Schritt.

  • Weitere Fotos vom Erzählcafé – Peter Fritsch (Google Fotos)
  • Erzählcafé – Der Start ins Leben
  • Evangelische Erwachsenenbildung Ortenau

Diese Veranstaltung wurde unterstützt von der Evangelischen Erwachsenenbildung Ortenau und ist Teil der bundesweiten Erzählcafé-Aktion – eine Initiative von gemeinnützigen Organisationen, um Frauen aller Generationen und verschiedener kultureller Hintergründe zum Thema Geburtskultur miteinander ins Gespräch zu bringen.

Kategorie: Leben Stichworte: Elternprotest, Geburt, Meinung, Solidarität

Der Start ins Leben

Petra am 30. Mai 2015

Der Start ins Leben

Wenige Stunden nach der Geburt der kleinen Apfelschwester im Februar 2014

»Machst du mit?«, fragt mich Sarah aus der Stillgruppe. »Wir müssen irgendetwas machen. Das ist alles einfach nur schrecklich.«

Ja, es ist schrecklich. Die Situation in der Geburtshilfe und die Lage der Hebammen sind schrecklich! Seit der Schwangerschaft mit der großen Apfelschwester ist meine Hebamme eine wertvolle Begleiterin für mich und für uns als Familie. Ich kann es mir nicht vorstellen, ohne eine solch weise Frau schwanger zu sein, zu gebären, zu stillen, die Sorgen des Wochenbetts zu erleben und immer wieder von dieser Hüterin der Würde der Mütter und der Babys achtsame und bestärkende Ratschläge zu bekommen.

Wir müssen etwas tun, aber was? Ich fühle mich sehr entmutigt, denn die Hebammen kämpfen schon lange und es wird immer schlimmer. Ihre Haftpflichtprämien steigen ins Unbezahlbare. Vielleicht gibt es bald sogar gar keinen Versicherer mehr. Ohne eine solche Versicherung dürfen Hebammen nicht arbeiten. Und nun wollen die Gesetzlichen Krankenkassen die Hausgeburten nicht mehr oder nur noch zu ganz bestimmten Bedingungen bezahlen. Ich will das nicht! Ich wünsche mir für meine Töchter, für meine Enkelinnen und für alle Frauen, dass sie mit der Hilfe einer Hebamme dort gebären dürfen, wo sie es wollen. Es macht mich wütend, wie mit den Hebammen umgegangen wird! Doch sind es »nur« die Hebammen? Nein!

Es sind wir Frauen, die Mütter, die Väter, die Babys, die Familien, die hier schlecht behandelt werden. Wir müssen protestieren! Wir sind viele. Das muss doch irgendwie helfen, wenn in einer Gesellschaft die Eltern protestieren!

Und ich sage ja, ich mache mit! Wir organisieren zusammen ein Erzählcafé zum Thema Geburt und Schwangerschaft. Hoffentlich kommen viele, erzählen, hören zu, tauschen sich aus, lernen voneinander und lernen Hebammen kennen, damit der Start ins Leben nicht von Angst, sondern von Freude und Geborgenheit geprägt ist. Wir brauchen die Hebammen!

Erzählcafé am Samstag, 25. Juli 2015, 10 – 12.30 Uhr

im Gemeindehaus der Evangelischen Stadtkirchengemeinde Offenburg
Poststraße 16, 77652 Offenburg

  • Flyer herunterladen (PDF)
  • Erzählcafé – Der Start ins Leben
  • Evangelische Erwachsenenbildung Ortenau

Diese Veranstaltung wird unterstützt von der Evangelischen Erwachsenenbildung Ortenau und ist Teil der bundesweiten Erzählcafé-Aktion – eine Initiative von gemeinnützigen Organisationen, um Frauen aller Generationen und verschiedener kultureller Hintergründe zum Thema Geburtskultur miteinander ins Gespräch zu bringen.

Kategorie: Leben Stichworte: Elternprotest, Geburt, Meinung, Solidarität

Mit Kindern wachsen

Petra am 23. Mai 2014

Wir leben in einer Gesellschaft, die der Arbeit von Eltern nicht den Wert beimisst, den sie tatsächlich für die Allgemeinheit hat. Den Menschen unseres Kulturkreises erscheint es völlig normal, dass sie hundert Prozent ihrer Energie für ihre Karriere oder für ihre »Beziehungen« oder für ihre »Selbstfindung« aufwenden, nicht aber für ihre Kinder. Dieses Verhalten spiegelt die Ansicht, dass es ein Kind nur »verdirbt«, wenn man ihm intensive Aufmerksamkeit schenkt […] So wird es häufig als ein Hinweis auf extremes »Festhalten« gesehen, wenn wir uns unseren Kindern voll und ganz widmen, und keinesfalls als ein Ausdruck des Respekts dem Leben gegenüber […] sowie der einzigartigen Freude, die Eltern und Kindern in ihrer Beziehung zueinander erleben können.
Myla und Jon Kabat-Zinn: Mit Kindern wachsen

Kategorie: Leben, Worte Stichworte: Meinung

Vierundzwanzig Filzstiefel

Petra am 1. Dezember 2013

Vierundzwanzig Filzstiefel zum Advent

Vierundzwanzig Filzstiefel für die kleine Apfelfreundin zum Advent

Kategorie: Kreativ, Leben Stichworte: Advent, Filzwolle, Weihnachten

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  • Andreas und Petra mögen Äpfel, den Norden und die Ostsee. Sie schätzen Offenheit, Toleranz und Gelassenheit und sind mit Herz und Verstand die Eltern von drei Kindern.
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