
Gegen den Krieg, gegen alles, was zerstört, verletzt und trennt.
Für die Menschen, die unter Krieg und Konflikten leiden,
für alle Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft, dass sie Frieden finden.
Gegen den Krieg und für den Frieden.
Familie Matern

Gegen den Krieg, gegen alles, was zerstört, verletzt und trennt.
Für die Menschen, die unter Krieg und Konflikten leiden,
für alle Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft, dass sie Frieden finden.
Gegen den Krieg und für den Frieden.
Andreas am
Tunc enim robustius contra vitia erigitur,
Papst Gregor der Große
cum subdita rationi famulatur.
Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht.

Ein Bild unserer lieben Freundin Johanna Saemann – Bewegungsatelier Johanna Saemann
Alles war so arm und leise,
Eva Rechlin
was in dieser Nacht geschah.
Nirgends war ein großes Feiern.
Aber: Gottes Sohn war da!

In diesem ganz anderen Jahr wird auch der »Andere Advent« wahrlich ganz anders sein. Wie gut, dass aber trotz aller Ausnahmen besondere Traditionen bleiben und Halt geben. So haben wir an unsere Freundinnen und Freunde in Nah und Fern wieder fast dreißig Adventskalender verschenkt. Viele dieser Freundinnen und Freunde haben wir in diesem Jahr nicht richtig treffen können. Umso wichtiger ist es für uns, dass wir mit dem »Anderen Advent« ein kleines gemeinsames Erlebnis haben.
Lampen frieren in den Straßen
Sorgen lasten auf den Dächern
Sehnsucht späht aus engen FensternWir heben unsere Augen auf zu den Bergen
ERÖFFNUNGSTEXT AUS DEM ADVENTSKALENDER »DER ANDERE ADVENT«
woher kommt uns Hilfe?
Alle Hoffnung weist auf das Kind
das unser Leben heilen will
In diesem Text sind uns drei Worte ganz besonders wichtig: Hilfe, Hoffnung, Heilung. Für die kommende Zeit wünschen wir uns, dass wir einander Hilfe geben oder selbst erfahren, und hoffen, dass unsere Welt letztlich geheilt wird.
Andreas am
Eine nicht selten gestellte Frage in diesen Krisenzeiten. Brauchen wir für Weihnachten Weihnachtsmärkte mit Eisbahn und Glühweinstand in den Innenstädten? Brauchen wir für Weihnachten Feiern mit großen Worten und viel Tamtam in den Firmen und Gasthöfen? Brauchen wir für Weihnachten Gottesdienste in den Kirchen?
Wäre Christus tausend Mal in Bethlehem geboren,
Angelus Silesius
doch nicht in dir, du wärest ewiglich verloren.
Weihnachten ist keine beschauliche Geschichte. Kein Krippenspiel. Nichts, was man sich nur ansieht. Nichts mit vielen Leuten, die laut feiern und dann einfach weitermachen. Weihnachten ist kein Ort und keine Zeit. Gott wird Mensch im Kind. In mir, jetzt, um mich zu erwecken und um mich aus meiner Not herauszuführen.
Wir werden in diesem Jahr an Weihnachten zu Hause bleiben, werden unsere Lieder singen, unsere Geschichten lesen und hören. Wir werden die Großeltern und unsere Freundinnen und Freunde vermissen. Und doch vielleicht – nein, ganz sicher – werden wir gemeinsam oder jede und jeder für sich ein bisschen von diesem mystischen Wunder empfangen und spüren können, dass Weihnachten etwas ist, das nicht irgendwo draußen, sondern tief in uns selbst geschieht. Nicht nur in der Advents- und Weihnachtszeit, sondern an jedem Tag unseres Lebens.
Weihnachten findet statt. Gottseidank!