Es war einer jener Abende, die Doktor Apfelfreund so hasste. »Willkommen bei Windows 7«, stand auf dem Bildschirm eines in die Jahre gekommenen Notebooks, der natürlich nicht ihm gehörte und dessen Lüftung schon nach dem Start derart blies, dass Doktor Apfelfreund sich wunderte, noch keine Nachbarn mit Fackeln und Mistgabeln vor der Tür stehen zu haben. Es war spät. »Die Updates werden installiert. Bitte warten…«, hieß es mittlerweile, und Doktor Apfelfreund wusste, dass es noch sehr viel später werden würde, käme er der Aufforderung des Wartens nach. So tat er das in dieser Situation einzig richtige: Er ging ins Bett.
Urlaub auf Rügen (Ostseebad Baabe)

4. bis 25. Juni 2016 – Wir sind zum dritten Mal im Ostseebad Baabe auf der Insel Rügen im selben Ferienhaus. Mit Sonne im Herzen, zusammen mit Wind und Wasser auf der Haut – und Sand in allen Ritzen – machen wir uns nach drei wunderschönen Wochen dankbar, glücklich und gelassen wieder auf den Weg nach Hause und freuen uns, dass wir auch ein viertes Mal wieder kommen werden.

12 von 12 im Juni
Seit einem Jahr machen wir mit beim Fotoprojekt »12 von 12« mit zwölf Bildern aus unserem Alltag am zwölften Tag des Monats.
Und wie schon vor einem Jahr ist der Juni für uns ein ganz besonderer Monat, denn wir sind wieder für drei Wochen in einem Ferienhaus im Ostseebad Baabe auf der Insel Rügen, wo wir zuvor schon zwei Mal waren. Seit gestern haben wir zudem für drei Tage unsere gute Freundin Rahel zu Besuch, die mit großer Begeisterung von den kleinen Apfelfreundinnen geweckt und den ganzen Tag gerne umschwärmt wird.

Auf dem Weg zur Bäckerei werden mit höchster Motivation alle Kunststücke auf den Rollern gezeigt und nach dem Frühstück auf der Terrasse die Bilderbücher bemalt. Dann spazieren wir auf dem Dünenweg entlang nach Göhren, wo wir vor ein paar Tagen eine Trampolinstation entdeckt haben.

Auf der Seebrücke lassen wir uns von der steifen Brise ordentlich durchpusten. Dass das dort installierte Fernrohr für die Gebühr von 1 Euro die Schiffe am Horizont verkleinert statt vergrößert, irritiert zunächst, bis uns auffällt, dass man üblicherweise andersherum durchschauen sollte.

Nach einem ausgiebigen Mittagsschlaf dank der frischen Seeluft geht es ins »Café Klatsch« zum Kuchenessen und dann noch bis zum Abend wie so oft auf den Spielplatz.
Gelassenheit

Die kleine Apfelschwester und ich lassen einen Drachen steigen.
Musik statt Politik

Bild der kleinen Apfelfreundin (4) zum ESC-Beitrag aus Österreich
Es fällt schwer zu glauben, doch ich bleibe dabei und hoffe weiter:
Der Eurovision Song Contest ist ein Liederwettbewerb, keine politische Veranstaltung.
Die ganze Familie hatte gestern wie immer viel Spaß beim spektakulären Eurovision Song Contest aus Schweden mit viel Glamour und Glitzer, voller Humor und Selbstironie und vor allem mit jeder Menge Musik, die wir noch lange Zeit hören und zu der die kleinen Apfelfreundinnen noch lange tanzen werden.
- Loin d’ici – ESC 2016 Österreich (YouTube)
- Sound Of Silence – ESC 2016 Australien (YouTube)
- If I Were Sorry – ESC 2016 Schweden (YouTube)
Dass am Ende ein Lied gewinnt, von dem wir nichts mehr hören wollen, gehört dann leider auch genauso dazu wie Peter Urban mit seinen schlecht vorgelesenen Texten oder wie das oft nur sehr bedingt erfolgreiche Abschneiden des deutschen Beitrags. Und gemeinsam mit vielen anderen auf Twitter leidenschaftlich und von ganzem Herzen jeden Beitrag zu kommentieren und nich selten auch darüber zu lästern, trennt uns weniger, als dass es uns vielmehr über alle Grenzen hinweg vereint.

Was diesem gemeinschaftlichen Erlebnis dann aber doch immer mehr schadet, sind die wenigen Leute, die unnötig privilegiert – und wenn ich an Deutschland denke, noch dazu völlig unfähig – in den nationalen Jurys sitzen und deren Bewertung gleichgestellt wird mit dem Televoting der Abermillionen von Menschen. Das ist undemokratisch und letztlich der Grund, warum der Eurovision Song Contest dann leider doch zu einer politischen Veranstaltung verkommt.
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